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„Finsterlay – Eine Reise in das Innere des Lavastroms“ – Buchpräsentation und Ausstellung im Rathaus der VG Mendig

3. April 2024
Bildunterzeile: Das Buch-Projekt „Finsterlay“ wurde im Ratssaal der VG Mendig vorgestellt. Und als Erinnerungsgeschenk gab es „Finsterlay“ auch noch in Basalt (von links): Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, Olaf Kaul, Marc Hillesheim, Alfred Schomisch, Bürgermeister VG Vordereifel, und Achim Grün, 1. Beigeordneter Stadt Mendig. Foto: VG-Verwaltung Mendig / Fabian Schneider

Der Name klingt mystisch und doch ist er irgendwie real: „Finsterlay“. Wer an die Layen der vulkanischen Osteifel denkt, kommt am dunklen Basalt nicht vorbei. Und wenn es in den Layen dunkel wird, erzeugt Licht eine ganz besondere Stimmung.  

Der Kölner Marc Hillesheim und der Mendiger Olaf Kaul haben sich seit rund drei Jahren fotografisch auf die Suche nach den Spuren der Geschichte rund um den Stein und die Menschen, die ihn sich zu Nutzen gemacht haben, und erzählen sie in ihren Bildern. „Finsterlay“ sei, so die Fotokünstler, „eine Reise durch Nacht und Zeit, durch bizarre Landschaften, hinunter in das Innere des Lavastromes“. Hierbei seien Orte gesucht und gefunden worden, an denen Natur und Mensch miteinander in Beziehung getreten sind und die mit einem künstlerischen Blick den Zustand dieser Beziehung zeigten. „In manchen Nächten haben wir nur ein Foto realisieren können. So aufwendig war die Lichtinstallation, bis sie letztlich das gewünschte Ergebnis erbracht hat“, erzählen die Fotokünstler.

Beeindruckende Aufnahmen sind so entstanden, die Hillesheim und Kaul bis zum 19. April 2024 im Rahmen einer Ausstellung im Rathaus der VG Mendig präsentieren und die auch im Fotokunst-Bildband „Finsterlay – Eine Reise in das Innere des Lavastroms“ zu sehen sind. Dieser wurde jetzt im Rathaus der VG vorgestellt. „Der Buchtitel ‚Finsterlay – Eine Reise in das Innere des Lavastroms‘ klingt wie ein Blockbuster. Und genauso bildgewaltig, spannend, facettenreich und atemberaubend ist dieses Werk auch“, lobte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz den Bildband der Fotokünstler. Den Fotografen sei es, so Lempertz gelungen, Motive auszuwählen, die selbst den größten Kennern unserer Region noch verborgen geblieben sind. Und sie hätten die Dunkelheit der Nacht mit langen Belichtungszeiten durchbrochen und schenkten uns so Impressionen, die völlig neue Eindrücke erzeugten.

„Was uns antreibt, ist nicht nur das visuelle Ergebnis der Arbeit, es ist auch die Arbeit selbst. Die Erfahrung des Suchens in der Dunkelheit der Nacht, der Kälte, die durch die Spalten und Gänge des Gesteins anweht und der Begegnung mit Orten, die davon erzählen, welchen Gewinn die Menschen sich versprochen und welchen Preis sie dafür gezahlt haben“, erklären Hillesheim und Kaul. „Finsterlay“ stehe für die Finsternis, die Kälte der Nacht in den Basaltgruben und die ewige Dunkelheit in den Lavakellern, wo sich seit Jahrtausenden Menschen durch das Innere des Lavastroms gegraben haben.

Das Buch (160 Seiten, 128 Bildseiten) ist im Buchhandel erhältlich. Eine weitere Ausstellung im Geysir-Informationszentrum in Andernach wird das Erscheinen des Fotokunst-Bildbandes in diesem Sommer begleiten.

Die Autoren:

Marc Hillesheim studierte Kommunikationsdesign an der Folkwangschule in Essen und lebt als freischaffender Fotograf und Filmemacher in Köln.
Das Thema „Mensch und Natur“ und seine Implikationen für die Landschaftsfotografie beschäftigt ihn seit seinem Studium und war Gegenstand vieler seiner Fotoprojekte.

Olaf Kaul arbeitet in der Softwarebranche und pflegt ein intensives Verhältnis zu Fotografie, Kunst und Musik. Aufgewachsen und wohnhaft in der Laacher See-Region, bewegt er sich als Naturfreund und Kletterer seit seiner Jugend in den Basaltgruben und beobachtet die sich ändernde Nutzung des Basalts.

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